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Einfach königlich!


Auf den Spuren von KÖnig Ludwig I.

Bayern ist weiß-blauer Himmel, prächtige Monumente und berühmte Könige. Während der Märchenkönig Ludwig II. Oberbayern mit seinen prunkvollen Schlössern Neuschwanstein, Herrenchiemsee und Linderhof geprägt hat, wandeln Sie in der niederbayerischen Urlaubsregion Kelheim auf den vielfältigen Spuren seines Großvaters, König Ludwig I. von Bayern.

Denn rund um die alte Wittelsbacher Herzogsstadt Kelheim hat sich der Bayernkönig Ludwig I. nicht nur mit eindrucksvollen Bau-Projekten und einem ganz besonderen Naturschutzgebiet verewigt – sondern sich dabei auch ein bisschen in die Region verliebt. Tun Sie es Ludwig gleich und kommen Sie ins Staunen über sein königliches Vermächtnis mit Befreiungshalle, „Weltenburger Enge“, Ludwigskanal und Burg Prunn.

Siegesgöttinnen in der Befreiungshalle in Kelheim
Alter Hafen Kelheim mit Kran und Hafenbecken. Im Hintergrund ist die alte Franziskaner Klosterkirche zu sehen, in der sich heute das Orgelmuseum befindet.
Burg Prunn in Riedenburg
Schifffahrt von Kelheim durch den Donaudurchbruch zum Kloster Weltenburg
Naturschutzgebiet Weltenburger Enge - Durch die mit Bäumen und Pflanzen bewachsene Felsenlandschaft fließt die Donau.
Burg Prunn liegt hoch über dem Altmühltal und bietet einen Ausblick auf den Main-Donau-Kanal.
Ausstellungsraum in der Burg Prunn. Links an der Wand steht eine Holztruhe, an der drei kleine Tafeln angebracht wurden. Rechts daneben steht eine Tafel mit Erklärungen und eine Figur.

Die Befreiungshalle


Ein Wahrzeichen für Kelheim und Bayern

„So schön, so schön habe ich mir den Bau nicht geträumt“, soll König Ludwig I. ganz gerührt und mit Tränen in den Augen ausgerufen haben, als er die vollendete Befreiungshalle auf dem Michelsberg hoch über Kelheim zum ersten Mal sah.

Wenn Sie im Innenraum der imposanten Halle stehen, können Sie es König Ludwig I. sicher nachfühlen: Geflügelte Siegesgöttinnen aus Marmor scheinen im Reigen um Sie herumzutanzen. In schwindelerregenden 45 Metern Höhe wölbt sich über Ihnen eine kunstvolle Kassettendecke. Eine Galerie, gesäumt von marmornen Säulen, lädt zum Lustwandeln ein. Einfach königlich!

Heute zählt die Befreiungshalle Kelheim zu einer eindrucksvollen Riege von Denkmälern, wie der  Walhalla bei Regensburg, die König Ludwig I. zum Ruhme Bayerns beauftragte. 

Ein Rollstuhlfahrerin betrachtet die imposanten 34 Siegesgöttinnen im Inneren der Befreiungshalle.

„Klenze, so schön, so schön habe ich mir den Bau nicht geträumt!“

König Ludwig I. zu Leo von Klenze, dem Architekten der Befreiungshalle Kelheim

Die „Weltenburger Enge“


Königlicher Schutz für einzigartige Natur

Gleich hinter der Befreiungshalle Kelheim erstreckt sich die „Weltenburger Enge“ mit dem majestätischen Donaudurchbruch. Ein Dreiklang aus Wasser, Wald und Fels fügt sich hier zu einem beeindruckenden Natur-Spektakel zusammen.

Das Naturschutzgebiet „Weltenburger Enge“ zwischen Kelheim und dem Kloster Weltenburg ist ein wertvoller Lebensraum für selten gewordene Tiere und Pflanzen wie Uhus, Wanderfalken, Diptam oder Küchenschelle. Daher wurde es 2020 sogar zu Bayerns erstem Nationalen Naturmonument erhoben.

Dass die „Weltenburger Enge“ und ihre Bewohner heute diesen besonderen Schutz genießen dürfen, haben sie unter anderem auch König Ludwig I. 

Die Donau windet sich im Nationalen Naturmonument „Weltenburger Enge‟ zwischen dichten Wäldern und schroffen Felsen hindurch. Im Hintergrund ragt die Befreiungshalle Kelheim über die Baumwipfel.

„Sehnen will ich und schwärmen und träumen...“

König Ludwig I. von Bayern

Der „Ludwigskanal“


Ein königliches Jahrhundertprojekt

Mit der feierlichen Eröffnung des Ludwig-Donau-Main-Kanals am 15. Juli 1846 wurde ein Jahrhundertprojekt gefeiert, das Europa verbindet.

In nur zehn Jahren Bauzeit realisierte König Ludwig I. das, wovon schon Karl der Große träumte: eine schiffbare Verbindung zwischen Donau und Main. Durch sie konnten nun Waren – aber auch Reisende – per Schiff vom Schwarzen Meer über die Donau bis Kelheim transportiert werden, über den Ludwig-Donau-Main-Kanal bis zum Main und diesen abwärts bis zum Rhein und schließlich an die Nordsee. Der schönste Teil dieser Strecke: natürlich Bayern!

Heute können Sie Bayerns längstes Denkmal am schönsten per Rad erleben.

An beiden Uferseiten des Ludwig-Donau-Main-Kanals in Essing stehen viele Bäume.

„Vorwärts, vorwärts sollst du schauen!“

König Ludwig I. von Bayern

Die Burg Prunn


Erhalt als historisches Denkmal

Neben seinen visionären Bauprojekten setzte sich Ludwig I. auch für den Erhalt besonderer, geschichtsträchtiger Bauwerke ein: Auf seinen nachdrücklichen Wunsch und Einsatz hin wurde die Burg Prunn bei Riedenburg ab 1826 restauriert, um sie als historisches Denkmal für die Nachwelt zu bewahren. Dank dem Geschichtsfan König Ludwig I. zählt die Burg, die auch Fundort einer originalen Handschrift des Nibelungenliedes ist, heute zu den besterhaltenen Burgen Bayerns.

Lassen Sie sich wie Ludwig in den Bann des Mittelalters ziehen und besichtigen die imposante Burg bei einem geführten Rundgang.

Burg Prunn bei Riedenburg thront hoch auf einem Felsen über dem Altmühltal.

„Was alt ist und gut, soll bleiben.“

König Ludwig I. von Bayern

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