SeaEye Filmabende der Interkulturellen Woche
Im Rahmen der bundesweiten Interkulturellen Woche werden verschiedene Filme kostenlos vorgeführt mit anschließender Möglichkeit zum Austausch.
HEIMAT – verlieren, suchen, finden
Im Rahmen der bundesweiten Interkulturellen Woche laden wir zu vier Filmabenden unter dem Motto „Heimat“ ein und freuen uns über einen Austausch mit euch – ganz im Zeichen von Vielfalt, Demokratie und einer offenen Gesellschaft.
Über die Sea-Eye Ortsgruppe Mainburg
Mit der Lokalgruppe unterstützen Aktive Sea-Eye von Mainburg aus. Mit unterschiedlichen Aktionen und Infoveranstaltungen wollen sie dafür sorgen, dass das Sterben im Mittelmeer nicht in Vergessenheit gerät. Durch das Sammeln von Spenden ermöglichen sie es Sea-Eye viele weitere Menschen in Seenot zu retten.
Do. 01.10.2026, 19.00 Uhr
Kein Land für niemand
Der Dokumentarfilm beleuchtet die deutsche Flüchtlings- und Migrationspolitik kritisch. Er zeigt, wie sich Abschottung, verschärfte Asylregeln und die Situation an den europäischen Außengrenzen auf geflüchtete Menschen auswirken. Dabei kommen Geflüchtete, Aktivisten, Politiker und Experten zu Wort.
Do. 08.10.2026, 19.00 Uhr
30 Kilo Heimat
Christl Eibl wurde als sie 6 Jahre alt war mit ihrer Familie aus dem Sudetenland vertrieben. Heute blickt sie darauf zurück und erzählt ihrem Enkel, dem Regisseur der Doku, von Verlust und Loslassen – ihrem Schicksal als Heimatvertriebene. Eine Geschichte von Flucht und Schmerz, aber auch von Versöhnung.
Do. 15.10.2026, 19.00 Uhr
Route4
Der Dokumentarfilm begleitet die Arbeit der Hilfsorganisation Sea Eye bei Rettungseinsätzen im Mittelmeer. Er zeigt die gefährliche Flucht von Menschen aus Afrika nach Europa. Gleichzeitig wird die Arbeit der freiwilligen Helfer auf dem Rettungsschiff Alan Kurdi beleuchtet. Der Film macht deutlich, welchen Gefahren Geflüchtete ausgesetzt sind und wie schwierig und emotional die Seenotrettung ist.
Do. 22.10.2026, 19.00 Uhr
Eine fast perfekte Gemeinde
Der Familienfilm erzählt die Geschichte des kongolesischen Arztes Seyolo Zantoko, der in den 1970er-Jahren mit seiner Familie in ein französisches Dorf zieht. Dort begegnen ihm Misstrauen und Fremdenfeindlichkeit. Mit Geduld, Humor und medizinischem Können gewinnt er das Vertrauen der Bewohner und findet mit ihr neue Heimat. Er erzählt von Migration, Integration, Menschlichkeit und dem Überwinden von Vorurteilen.