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Magerrasen, Felsen & Wacholder


Einzigartige Naturlandschaften im Naturpark Altmühltal

Duftende Magerrasen, schroffe Jurafelsen und mediterran anmutende Wacholderheiden fügen sich im Altmühltal zwischen Riedenburg, Essing und Kelheim zu einem einzigartigen Naturschauspiel zusammen.

Felsen, die keine sind


Relikte aus der Jurazeit

Das heutige Altmühltal verdankt seinen Verlauf der Urdonau, die sich hier vor 5 Millionen Jahren ihren Weg in den Kalkstein gegraben hat. Vor allem der Ort Essing ist geprägt von den steil emporragenden Felsen, die die Landschaft hier prägen. 

Was man bei diesem Anblick nicht vermutet: Dass diese Felsmassive vor 150 Millionen Jahren einmal Korallenriffe im Jurameer waren!

Und auch so kann die Felslandschaft das ein oder andere Unerwartete erzählen: Das Kalkgestein ist durchzogen von zahlreichen Höhlen, die auch heute noch dem ein oder anderen Gast Zuflucht gewähren.

Höhlen zum Entdecken

Ob mit Führung und spektakulärer Höhlenwand-Projektion in der Tropfsteinhöhle Schulerloch oder mit Erkundung auf eigener Faust: Bei Essing im Altmühltal gibt es spannende Höhlen zu entdecken!

Eine große Bitte an alle Höhlenforscher: Von 1. Oktober bis 31. März ist Fledermausschutzzeit - deshalb bitte Erkundungstouren nur im Frühjahr und Sommer planen, um die kleinen Höhlenbewohner nicht beim Winterschlaf zu stören!

Der Wacholder prägt die Landschaft des Altmühltals

Gut geht, wer ohne Spuren geht.

Laotse (6. Jhd. v. Chr.)

Schafe bei der Landschaftspflege


Magerrasen & Wacholder

Schon seit mehreren hundert Jahren ist das Altmühltal geprägt von seinen weiten Magerrasen und duftenden Wacholderheiden. Diese Landschaft ist heute ein besonderer Lebensraum selten gewordener Pflanzen- und Tierarten.

Um diesen wertvollen Lebensraum rund um Riedenburg zu erhalten, leisten die Schafe der Altmühltaler Hüteschäfer einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz.