Streithäusl-Runde
Leicht
Die Streithäusl-Runde führt Sie auf einer kurzen Wanderung durch den Paintner Forst und zu den Weilern Wasenhütte und Streithäusl.
Details der Tour
Empfohlene Jahreszeit
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Besonderheiten der Tour
Botanische Highlights
Wegebeschaffenheit
Wegmarkierung
Für eine Wanderung auf der Streithäusl-Runde folgen Sie der Wegmarkierung des grünen Häuschens mit drei Tannenbäumen.
Die Wanderung auf der Streithäusl-Runde führt Sie größtenteils am westlichen Waldrand des Paintner Forstes entlang, welcher Painten zu einem großen Teil umschließt. Unterwegs treffen Sie auf zwei Weiler, die mit Anekdoten zu ihrer Entstehungsgeschichten Einblick in das Leben auf der Jura-Hochfläche geben:
Der erste Weiler, an dem Sie auf Ihrer Tour vorbeikommen, ist der leerstehende Weiler Wasenhütte. Der Hof hat seinen Namen vom dort über Jahrhunderte ausgeübten Beruf des Paintner Wasenmeisters. Dessen Aufgabe war es, Tierkadaver zu beseitigen und zu verwerten. Sein Einkommen hatte der Wasenmeister aus der Herstellung und dem Verkauf von Häuten, Fetten, Leim, Seifen und anderen aus den Tierkörpern gewonnenen Produkten. Die Wasenhütte als Ort der Tierkadaververwertung war noch bis ins 20. Jahrhundert hinein in Betrieb.
Nach der Wasenhütte verläuft die Tour auch vorbei am seit 1792 bestehenden Streithäusl-Anwesen. Seinen Namen verdankt dieser Weiler dem damaligen Oberförster Franz Anton Streidl. Dieser beantragte 1792, an der Stelle des heutigen Streithäusls ein Sommerhaus errichten zu dürfen. Begründet hat er die Errichtung des Gartenhauses damit, dass er von dort aus Forstfrevler und Holzdiebe besser kontrollieren könne: Der Oberförster beklagte nämlich, dass die Paintner, da sein Haus mitten im hiesigen Markt lag, jederzeit wüssten, wann er es verlasse und wann er wieder heimkehre und dass sich Holzfrevler dies offenbar zu Nutze machten.
Wegbeschreibung
Die Streithäusl-Runde startet am Marktplatz und führt Sie von dort aus zunächst in Richtung Osten. Am Ende des Marktplatzes folgen Sie dem Wegweiser in Richtung Streithäusl in die Deuerlingerstraße.
Nachdem Sie den Kindergarten St. Georg links passiert haben, wechseln Sie die Straßenseite und folgen dem Wasenweg in Richtung Paintner Forst. Nach einigen hundert Metern verlassen Sie über den Wasenweg die Ortschaft Painten und kommen sehr bald an dem leerstehenden Weiler Wasenhütte vorbei. Von dort aus können Sie auch schon den Steinbruch des Rygol Baustoffwerks erkennen, der sich hinter dem Waldrand nördlich Ihrer Route erstreckt.
Nachdem Sie den Waldrand erreicht haben, wenden Sie sich nach Westen und folgen einem unbefestigten Pfad innerhalb des Waldes am Waldesrand. Von dort aus erreichen Sie nach kurzer Zeit das Streithäusl und gelangen kurz nach diesem Weiler auf eine geschotterte Forststraße. Dort wenden Sie sich nach Südwesten und gehen auf dieser Forststraße am Waldesrand in Richtung Painten.
Sobald Sie das Ende des Waldes in Richtung Painten erreichen, wenden Sie sich nach links in Richtung Süden und folgenden dem Pfad wiederum am Waldesrand entlang, bis Sie zur Brandhofstraße gelangen. Dort biegen Sie nach links ab und folgen der Straße bis zum Beginn des Waldes. In dem Bereich, in dem die Brandhofstraße beidseitig von Wald umgeben ist, biegen Sie nach rechts ab auf einen Pfad, der sie weiter am Waldesrand entlang auf eine geschotterte Forststraße führt. Dort biegen Sie rechts ab in Richtung Süden. Nun folgen Sie der Forststraße für ein kurzes Stück, bevor Sie auf einen weiteren Pfad nach rechts abbiegen. Dieser Pfad bringt Sie wiederum am Waldesrand entlang bis zu einem Schotterweg, der parallel zur Staatstraße 2233 verläuft. Biegen Sie rechts auf diesen Schotterweg ab und folgend Sie ihm bis zur Einmündung in die Staatsstraße 2233 auf Höhe der Abzweigung nach Neulohe. Von dort aus können Sie über den asphaltierten Radweg zurück nach Painten wandern und kommen wieder am Startpunkt im Marktplatz an.